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Überhöhte Benzinpreise.. Vorsicht abzocke!

Autovermieter arbeiten heutzutage fast ausschliesslich mit der Benzinregelung: Voll entgegennehmen, leer zurückbringen. Aber vorsicht! Bei übernahme ist der volle Tank zu bezahlen. Soweit lässt sich ja damit leben, auch wenn mann sicherlich nicht auf den letzten Tropfen Benzin zum Flughafen fährt. So sind dem Autovermieter eigentlich ohnehin eine zusätzliche Einnahme gewährt, was bei der Berechnung der Kosten unbedingt berücksichtigt werden sollte. Zur Abzocke kommt es jedoch schon vor Ihrer Abreise. Bei der Anreise wird ein Literpreis von ca. 1,45€ in Rechnung gestellt. Dieser beinhaltet laut Aussage der Autovermieter eine “Servicegebühr”…

Folgende Preise gelten zur Zeit bei Goldcar, eines der grössten verleiher auf der Insel:

SMART FOR TWO 33: Diesel – 45 €, Petrol – 46 €

FIAT PANDA 35: Petrol – 49 €

KIA PICANTO 35: Petrol – 48 €

FORD KA 40: Petrol – 55 €

TOYOTA YARIS 42: Diesel – 58 €, Petrol – 58 €

OPEL CORSA 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

CITROEN C3 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

FIAT PUNTO 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

FORD FIESTA 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

FORD FUSION 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

HYUNDAI GETZ 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

SEAT IBIZA 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

VW POLO 45: Diesel – 62 €, Petrol – 62 €

NISSAN MICRA 46: Diesel – 63 €, Petrol – 64 €

NISSAN NOTE 46: Diesel – 63 €, Petrol – 64 €

LANCIA YPSILON 47: Diesel – 64 €, Petrol – 65 €

PEUGEOT 307 2.0 CC 50: Petrol – 69 €

RENAULT CLIO 50: Diesel – 69 €, Petrol – 69 €

KIA C’EED 53: Petrol – 79 €

MERCEDES CLASE A 54: Diesel – 74 €, Petrol – 75 €

FORD C-MAX 55: Diesel – 75 €, Petrol – 76 €

FORD FOCUS 55: Diesel – 75 €, Petrol – 76 €

FORD FOCUS FAMILIAR 55: Diesel – 75 €, Petrol – 76 €

KIA CERATO 55: Petrol – 76 €

OPEL ASTRA/ASTRA CARAVAN 55: Diesel – 75 €, Petrol – 76 €

SEAT ALTEA 55: Diesel – 75 €

SEAT LEON 55: Diesel – 75 €, Petrol – 76 €

VW GOLF 55: Diesel – 75 €, Petrol – 76 €

OPEL ZAFIRA 58: Diesel – 79 €, Petrol – 80 €

FIAT BRAVO 58: Diesel – 79 €

ALFA ROMEO 147 60

CHEVROLET NUBIRA 60

CITROEN BERLINGO 60: Diesel – 82 €

CITROEN PICASSO 60: Diesel – 82 €

FIAT DOBLO 60: Diesel – 82 €

RENAULT MEGANE/GRAN TOUR 60: Diesel – 82 €, Petrol – 82 €

RENAULT SCENIC 60: Diesel – 82 €, Petrol – 82 €

VW CADDY 60: Diesel – 82 €

VW TOURAN 60: Diesel – 82 €

FORD MONDEO 61: Diesel – 83 €, Petrol – 84 €

FIAT CROMA 62: Diesel – 85 €

MERCEDES CLASE C 62: Diesel – 85 €, Petrol – 85 €

HYUNDAI SONATA 70

RENAULT LAGUNA 70: Diesel – 96 €

VW PASSAT 70: Diesel – 96 €

FORD S-MAX 70: Diesel – 96 €

FORD GALAXY 75: Diesel – 102 €

VW SHARAN 75: Diesel – 102 €

MERCEDES VITO 78: Diesel – 102 €

KIA CARNIVAL 80: Diesel – 109 €

VW TRANSPORTER 80: Diesel – 109 €

Wenn Sie am Schalter darum bitten, ein Dieselfahrzeug zu erhalten, werden weitere 14.-€ Dieselpauschale erhoben. Deshalb raten wir Ihnen, erst abzuwarten ob Sie nicht sowieso ein Dieselfahrzeug bekommen, dann entgehen Sie dieser Gebühr. Es ist jedoch zu beachten, das der Mitarbeiter nicht trotzdem die Gebühr in Rechnung stellt, was leider immer wieder vorkommt. Viele Autovermietungen wie www.recardrive.com veröffentlichen die Preise im vorraus um Kunden vor Ort eine böse Überraschung zu ersparen. ”  Es fing damit an das man bei der Übergabe  den vollen Tank bezahlen musste, und den Wagen leer wieder abgeben musste. Übriggebliebenes Benzin wurde nicht ausgezahlt, dementsprechend tauchten immer wieder Reklamationen von Kunden auf, die sehr unzufrieden damit waren. Ein fremdes Auto, da weiss keiner so genau wieviel Kilometer einem bleiben, und mitten auf der Autobahn auf dem Weg zum Flughafen stehen zu bleiben macht auch kein Spass. Also lässt man ein paar Liter drin, der Autovermieter tankt voll und macht am nächsten Kunden wieder Gewinn. Die Tatsache das Tag für Tag immernoch sehr viele Kunden diese Art von Benzinregelung in kauf nehmen, liegt letzendlich am durchschnittlich weitaus niedrigerem Mietpreis. Der Tank wird bei Abholung des Wagens komplett berechnet, aber bei einem Preisunterschied zu der gleichen Kategorie mit voll-voll Regelung von knapp 50 Euro, ist es nicht mehr so wesentlich, ob bei Rückgabe ein paar Liter Treibstoff im Tank bleiben. Inzwischen kommt noch hinzu, das die Mietwagenfirmen auf Mallorca, Ihren eigenen Literpreis in Rechnung stellen, meistens kommt dann noch die Servicegebühr hinzu.” Auf Mallorca ein Mietwagen zu mieten, muss aber nicht eine teuere Angelegenheit sein, ganz im Gegenteil. ” Achten sie darauf das Sie die Nebenkosten kennen, und lassen Sie sich vor der Buchung beraten, dann läuft auch alles Reibungslos. Für die nächste Saision werden Absprachen mit den Servicepartnern getroffen, um faire Preise fürs Benzin unseren Kunden zu sichern.”

Seniorenheim auf Mallorca

Das gesunde Klima Mallorcas ist nicht nur für ältere Menschen ein Genuss. Viele entscheiden sich dafür, ihren Lebensabend unter südlicher Sonne statt unter grauer Wolkendecke zu verbringen. Die Nachfrage nach gut betreuten Wohnanlagen für Senioren steigt so schnell, dass das Angebot hierfür kaum mithalten kann.
Experten unterscheiden 4 Formen der Seniorenwohnbetreuung:

1. Miete eines Appartments mit angeschlossenem Service in einer dafür ausgestatteten Anlage.
2. Nießbrauch: Lebenslanges Wohnrecht mit Servicepaket (erlischt bei Ableben)
3. Anteilseigentum: Kauf von Anteilen an einem Wohnobjekt mit entsprechendem Leistungspaket.
4. Klassischer Kauf, z.B. einer Wohnung in einer Seniorenresidenz.

Rentenzahlungen und deutsche Pflegeversicherungssätze werden laut Urteil des Europäischen Gerichtshofes auch auf Mallorca ausbezahlt. Ansonsten können sich ältere Menschen, die medizinisch versorgt werden müssen, auf das gute Netz der ärztlichen Inselversorgung verlassen. Hinzu kommen die Pflegedienste.

Und wenn man sich die älteren, meist rundum zufrieden wirkenden Mallorquiner anschaut, die gemütlich draußen in der Sonne sitzen und ihren Café con Leche trinken, dann wird so mancher deutscher Rentner davon träumen, täglich das gleiche genießen zu dürfen.

Rente in Spanien

Wo ein Deutscher seinen Antrag auf Rente aus der Sozialversicherung stellt, hängt davon ab, ob er in Deutschland als Angestellter oder als Arbeiter beschäftigt war.
Für die deutschen Angestellten ist allein die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte in Berlin maßgebend. Für die Arbeiter sind die entsprechenden Landesversicherungsanstalten zuständig. Sofern der Versicherte seinen Wohnsitz zur Zeit der Antragstellung in Spanien hat, ist nach Art. 36 der Verordnung 574/72 EWG der Antrag grundsätzlich beim spanischen Versicherungsträger, der” Direccion Provincial del Instituto Nacional de la Seguridad Social” zu stellen. In Spanien sollte jedoch in jedem Falle auf die Existenz von deutschen Versicherungszeiten hingewiesen werden. Da die Übersendung der EWG-Anträge durch den spanischen Versicherungsträger manchmal sehr lange dauert, empfiehlt es sich daher, gleichzeitig von Spanien aus auch einen deutschen Rentenantrag zu stellen.

Als erstes sollte jeder Versicherte einmal vor Antragstellung oder mit Antragstellung bei der deutschen Versicherungsbehörde einen Versicherungsverlauf abrufen. Aus diesem Versicherungsverlauf kann der Versicherte erkennen, ob sämtliche Beiträge, die zur Sozialversicherung gezahlt wurden, auch entsprechend verbucht wurden. Der Versicherungsverlauf wirft auch die Zahl der versicherten Monate aus, für die Beiträge gezahlt wurden, die Beitragszeiten. Aber diese Beitragszeiten sind nicht die einzigen Zeiten, die in die anrechnungsfähigen Versicherungsjahre einbezogen werden: Der Versicherte sollte grundsätzlich noch wissen, dass zu den anrechnungsfähigen Versicherungsjahren auch die Ersatzzeiten und die Ausfallzeiten gehören. Die Ausfallzeiten sind die Zeiten der Schul- und Hochschulausbildung und die Ersatzzeiten sind die Zeiten, die aufgrund von Kriegsgefangenschaft usw. angerechnet werden.

Eigentlich ist das deutsche Rentenrecht unkompliziert: Aus den gesamten anrechenbaren Versicherungszeiten werden die so genannten Versicherungsjahre errechnet: Für jedes Versicherungsjahr erhält der Versicherte einen bestimmten Prozentsatz (1.5% der für ihn maßgebenden Rentenbemessungsgrundlage, die sich nach der Höhe seiner Beiträge richtet). Die Rente ist also um so höher, je mehr Versicherungsjahre zu berücksichtigen sind.

Zwei Faktoren sind für die Errechnung der Rente ausschlaggebend:
· die Rentenbemessungsgrundlage und
· die Anzahl der anrechnungsfähigen Versicherungsjahre.

Die für den Versicherten maßgebende Renten-bemessungsgrundlage errechnet sich aus dem Verhältnis, in dem die von dem Versicherten während seines gesamten Versicherungslebens erzielten Arbeitsverdienste zu dem durchschnittlichen Arbeitsverdienst aller Versicherten gestanden haben. Nach den EWG-Vorschriften wird neben der innerstaatlichen Rentenberechnung immer auch eine zwischenstaatliche Rentenberechnung durchgeführt, wenn die Anspruchsvoraussetzungen zur Erlangung einer Rente in mehr als einem Mitgliedsstaat erfüllt sind. Diese Berechnungsweise ist sehr vorteilhaft für deutsche Rentenbezieher, weil Ausfallzeiten, die nach deutschen Beitragszeiten allein nicht anrechenbar wären, unter Einbeziehung der im Ausland erworbenen Rechte doch anrechenbar sind.
Folgerung: Es kann für Deutsche sehr vorteilhaft sein, in Spanien als Selbständige in die Sozialversicherung einzutreten, was durch Anmeldung einer Arbeit “por cuenta propia” problemlos ist, um die Position in der deutschen Sozialversicherung dadurch zu verbessern. Da in Deutschland Ausfallzeiten angerechnet werden, die sonst nicht zur Anrechnung kämen. Wichtig ist vor allem, sich durch Einholen des Versicherungsverlaufes erst einmal über den momentanen Stand der Beitragszeiten zu informieren.

Noch etwas sehr Wichtiges zum Schluss:
60 Beitragsmonate in Deutschland sind nunmehr Voraussetzung für den Bezug von Altersrente. Die meisten erinnern sich sicher noch daran, daß die Mindestbeitragszeit früher 180 Monate gleich 15 Jahre Beitragszeit ausmachte.

Für Fragen in Spanien ist zuständig:
lnstituto Nacional de la Seguridad Social Subdireccion General de Helaciones Internacionales Padre Damián. 4 E-28036 Madrid Weitere Fragen kann Ihnen sicherlich ein Rentenberater (auch auf Mallorca) beantworten.

Aller Anfang auf Mallorca ist schwer: Erfahrungen einer Familie aus Rosenheim

SILKE DROLL Dass sie drei Wochen nach ihrer Ankunft auf Mallorca aus Angst vor der Mitbewohnerin hinter verbarrikadierten Türen schlafen würden und einen Tag später mitten in der Nacht unter Bewachung der Guardia Civil ihre notwendigsten Sachen aus dem neuen Zuhause holen würden, hatten sich Gundomar Nitsche (52) und seine Frau Christiane (34) daheim im bayerischen Rosenheim nicht im Traum vorgestellt. ?Wir hatten schon mit Problemen gerechnet, aber mit so etwas doch nicht”, sagen die Eltern von Santina (4), Laetizia (3) und Julietta (5 Monate). Der dramatische Rausschmiss aus dem Haus in sa Calobra Anfang Juli war der bisherige Super-Gau im neuen Leben der Familie auf der Insel.

Dabei sollte Mallorca eigentlich das Gegenprogramm zu dem jahrelangen Extrem-Stress sein, der hinter Gundomar Nitsche liegt. ?Ich habe Wochen gehabt, da hab ich nur 18 Stunden geschlafen”, erzählt der ehemalige Lagermeister einer Tiefkühlfirma. Neben der eigenen Arbeit im Schichtdienst half er am Wochenende in der Ich-AG seiner Frau und kümmerte sich um seine schwerbehinderte Mutter. Als die Mutter vor zwei Jahren starb, schien der Zeitpunkt gekommen zu sein, mit den jahrelang gehegten Auswanderungsplänen ernst zu machen. Ein eigenes Geschäft wollten sie aufbauen. Sie dachten an Nasseisproduktion und Sauerstofftherapie.

Schließlich las Christiane Nitsche einen Artikel über sogenannte Mountaincarts in der Zeitung. Die Geschäftsidee war geboren: Sie würden Tal-Fahrten mit den modernen Dreirädern auf der spektakulären Serpentinen-Strecke nach sa Calobra anbieten. Und so viel an der frischen Luft sein. ?Da ist die Arbeit dann eher wie ein Hobby”, sagt Christiane Nitsche. Die notwendigen Genehmigungen für die Montaincart-Fahrten auf der schmalen Straße, auf der kaum zwei sich entgegenkommende Autos Platz finden, wollten sie sich vor Ort besorgen. Spanisch lernen könnte man dort auch noch. ?Im touristischen Bereich ist das doch nicht unbedingt nötig”, sagt Gundomar Nitsche.

Mitte April flog er nach Mallorca, um für sich und seine Familie eine Bleibe zu suchen. Er klebte Handzettel, eine deutsche Frau meldete sich. Das Angebot klang gut: ein Haus direkt an der Sa-Calobra-Straße. Im Juni packten die Nitsches einen Anhänger mit ihrer Habe, Hund Lonny und sieben Mountaincarts voll und düsten los. Das Abenteuer Mallorca nahm seinen Lauf: Schon bei Memmingen im Allgäu platzte der Reifen des Anhängers, zwei Tage später, wenige Meter vor dem Ziel, blieb ein Rad des Anhängers in einem Schlagloch hängen, und die Schwinge riss weg. Beim Versuch, den Hänger zu befreien, holte sich Gundomar Nitsche einen Bandscheiben-Vorfall. ?Ich konnte mich 14 Tage nicht bewegen.”

Knatsch in der WG
Doch die wahren Probleme sollten erst noch kommen. Zwischen den Nitsches und der Bewohnerin des Hauses erschwerte ein offenbar gewaltiges Missverständnis das Zusammenleben. Während die Familie davon ausgegangen war, dass sie nur für eine Übergangszeit mit Angelika Runge zusammenwohnen würde, bis diese wegziehen würde, erhoffte sich diese tatkräftige Unterstützung in Haus und Garten und dachte gar nicht daran, ihr Heim zu verlassen. ?Mein Leben ist miteinander teilen. Frieden ist mein Weg”, sagt Runge. Nitsche hatte das Gefühl, dass die Vermieterin sich in die Erziehung ihrer Kinder einmischen wollte. ?Ich hatte ein Problem mit der Art der Kommunikation. Da schreite ich einfach ein”, sagt Runge. Noch angespannter wurde die Stimmung in der abgeschieden gelegenen WG nach dem geplatzen Mietvertragstermin beim Anwalt in Palma. Nun sollte die Familie möglichst schnell verschwinden, die Nitsches wussten aber nicht wohin. ?Es wurde richtig unheimlich. Wir haben uns zum Schlafen in einen Raum gelegt und einen Schrank vor die Tür gestellt”, sagt Christiane Nitsche. Schließlich fanden sie nach einem Tag voller Immobilien-Besichtigungen das Haus in sa Calobra verschlossen vor. Erst als mitten in der Nacht die Polizei in die Bergschlucht kommt, dürfen sie kurz ins Haus.

Die Nitsches sprechen kein Spanisch, können sich nicht erklären. ?Da kommt man sich total hilflos vor”, erinnert sich Gundomar Nitsche. In der Dunkelheit irren sie mit den Kindern im Auto in den Bergen umher, finden Unterkunft im Kloster Lluc.

Einen Monat später haben die Nitsches mit Hilfe von neuen deutschen Bekannten übergangsweise ein Haus zur Miete in Moscari gefunden. Mit der Beantragung einer Betriebserlaubnis für die Mountaincarts ist eine Steuerberaterin beauftragt. Cristiane Nitsche sagt: ?Wir müssen nach vorne schauen.”

Auszug aus der Mallorcazeitung, Originalbericht unter www.mallorcazeitung.es

Nachschlagewerk

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Geografie

Mallorca liegt östlich des spanischen Festlands zwischen 39°15′40″ und 39°57′40″ nördlicher Breite und 2°19′38″ und 3°28′42″ östlicher Länge. Die Insel hat eine maximale Ost-West-Ausdehnung von 98 Kilometern und eine Nord-Süd-Ausdehnung von 78 Kilometern. Sie ist 3.603,7155 km², einschließlich kleinerer vorgelagerter Inseln 3.620,4249 km² groß.[1] Mallorca verfügt dabei über eine Küstenlinie von über 550 Kilometern Länge. Zum Verwaltungsgebiet von Mallorca gehören neben der Hauptinsel die Inselgruppen von Cabrera und Sa Dragonera, was eine Gesamtfläche von 3640,11 km² ergibt.

Räumliche Einteilung in comarques

Topografie

Topografie

Landkarte

Landkarte

Mallorca wird in sechs Landschaftszonen (katalanisch comarques, Einzahl: comarca) untergliedert.

Serra de Tramuntana

An erster Stelle ist die Serra de Tramuntana zu nennen, ein bis zu 15 Kilometer breiter Gebirgszug mit 10 Gipfeln über 1000 Meter Höhe, der parallel zur Nordwestküste verläuft. Die Berge erstrecken sich auf über 90 Kilometer Länge von der Insel Sa Dragonera im Südwesten bis zum Cap Formentor im Norden. Der höchste Punkt etwa in der Mitte der Gebirgskette ist mit 1445 Metern der Puig Major. Am Nordwestabhang des Gebirges befinden sich steile und felsige Küstengebiete mit nur kleinen Buchten und steinigen Stränden. In der einzigen größeren Bucht entstand der Schutzhafen Port de Sóller.

Die Serra de Tramuntana ist nach den kalten Nord- und Westwinden Tramuntana benannt. Ihre Gebirgszüge bilden klimatisch eine Wetterscheide zu den niedrigeren Teilen der Insel, die damit in den Genuss milderer Winter, aber auch allgemein regenärmerer Tage kommt. In den Bergen sorgt der Steigungsregen für häufigere und stärkere Niederschläge als in den anderen Inselregionen.

An den Seitenhängen der Berge mit ihren Sturzbächen, den Torrents, haben sich fruchtbare Täler gebildet, auf deren Schüttkegeln in der Umgebung von Sóller Apfelsinen- und Zitronenbäume wachsen. Auf terrassierten Hängen werden Tomaten, Bohnen und Weintrauben angebaut (Estellencs, Banyalbufar, Deià, Valldemossa). Die Region der Serra de Tramuntana ist sehr unterschiedlich dünn besiedelt. Insgesamt beträgt die Einwohnerzahl 104.904 (Stand: 2007), wobei die größten Gemeinden Calvià und Pollença am Süd- bzw. Nordende des Gebirges liegen.

Raiguer [Bearbeiten]

An die Serra de Tramuntana angrenzend liegt am Südostabhang der Gebirgskette zwischen der Halbinsel La Victoria und der städtischen Region der Hauptstadt Palma die Region Es Raiguer. Sie ist eine Übergangszone vom Gebirge zur Ebene Es Plà in der Mitte Mallorcas. Hier gibt es reichlich Wasser, aber wenig flaches, kultivierbares Gelände.

Die Region des Raiguer und im Besonderen die Stadt Inca sind als Zentrum des Schuh- und Lederhandwerks auf Mallorca bekannt. In der Region leben 123.046 Bewohner (Stand: 2007) und sie hat mit Inca auch eine Art Zentrum, wenngleich die Gemeinde Marratxi als Vorort von Palma etwas mehr Einwohner zählt. Drittgrößte Gemeinde ist die Stadt Alcúdia an der nach ihr benannten Bucht an der Nordküste.

Plà de Mallorca [Bearbeiten]

Im zentralen Teil Mallorcas befindet sich die Ebene Plà de Mallorca oder Es Plà, die nur von kleineren Höhenzügen unterbrochen wird. Höchster Punkt ist an der Grenze zum Migjorn der 542 Meter hohe Tafelberg Puig de Randa.

Aus der Region Es Plà kommen die meisten landwirtschaftlichen Produkte der Insel für den täglichen Bedarf wie Kartoffeln, Reis, Mais und Gemüse. Zudem wird Wein angebaut und es gibt eine Vielzahl von Mandelbaumplantagen. Mit ihren ausgedehnten Feldern wird Es Plà auch als Kornkammer Mallorcas bezeichnet. Im Schutz der Berge des Nordwesten vor den winterlichen Nordwinden sind bis zu vier Ernten im Jahr möglich. Allerdings ist das Inselinnere im Sommer auch die heißeste Gegend Mallorcas.

Im Plà de Mallorca leben mit 51.636 Menschen (Stand: 2007) die wenigsten Einwohner der sechs Comarques Mallorcas. Es gibt auch keinen zentralen Ort der Region. Am bevölkerungsreichsten ist mittlerweile der Touristenort Can Picafort an der Bucht von Alcúdia in der Gemeinde Santa Margalida. An der Bucht im Norden Mallorcas gibt es kilometerlange Sandstrände, das Hauptziel der meisten Urlauber. Der Tourismus gewinnt auch im Es Plà gegenüber der Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Im Inneren Mallorcas wird dabei vermehrt auf den Agrotourismus gesetzt, Urlaub auf dem Lande im Schatten der vielen Windmühlen.

Llevant [Bearbeiten]

Llevant (deutsch: Osten) bezeichnet die östliche und nordöstliche Landschaftsregion Mallorcas. Sie wird durchzogen von den Serres de Llevant, einem Gebirgszug wesentlich niedriger als die Serra de Tramuntana im Westen. Hier gibt es nur drei Gipfel über 500 Meter Höhe. Der höchste ist mit 561 Meter der Puig Morei (auch Puig d’en Morell oder Talaia Freda) im Massiv von Artà (Massis d’Artà). Die Serres de Llevant ziehen sich von Süd nach Nord, steigen dabei etwas an und erweitern sich im Norden auf die gesamte Halbinsel von Artà.

Das Gebirge im Osten ist weniger geschlossen als die Serra de Tramuntana. Bei Manacor gibt es eine Art Durchlass von der Ebene des Inselinneren zur Ostküste. Dort reihen sich wie an einer Perlenkette viele kleine Naturhäfen und Sandstrände an der sonst felsigen Küste aneinander. An der Küste befinden sich auch die drei Naturhöhlen Coves del Drac, Coves dels Hams und Coves d’Artà. Die weitesten Strände bieten Cala Millor an der Badia de Son Servera, Sa Coma an der Cala Moreia und Cala Rajada mit der Cala Agulla, alles heute Touristen-Hochburgen. Ruhig geht es hingegen auf der Nordwestseite des Gebirgszuges bei Colònia de Sant Pere und dessen Naturstrand S’Arenal de sa Canova sowie den naturgeschützten Buchten der Nordostküste zu.

Hauptort des Llevant ist Manacor. Hier leben mit 37.963 Menschen (Stand: 2007) mehr als die Hälfte der 75.137 Einwohner der Region. Trotzdem ist die Stadt Manacor, in der 67 % der Bewohner der Gemeinde ansässig sind, wirtschaftlich mehr mit dem Landesinneren verbunden. Sie ist ein Zentrum der Kunstperlen- (Majòrica) und Möbelindustrie. Die Orte der Küste von Cala Rajada bis Cales de Mallorca haben sich hingegen dem Tourismus verschrieben, während die Gemeindesitze abseits des Meeres in Beschaulichkeit mit davon profitieren.

Migjorn [Bearbeiten]

Migjorn ist im Grunde die südliche Fortsetzung der Ebene Plà de Mallorca. Trotz des eher flachen Charakters der Region besitzt die südlichste Landschaft Mallorcas auch eine Erhebung über 500 Meter Meereshöhe. Auf dem 509 Meter hohen Puig Sant Salvador in der Gemeinde Felanitx befindet sich das Kloster Santuari de Sant Salvador. Der Berg ist die höchste Erhebung im südlichen Bereich der Serra de Llevant.

Mit der Stadt Campos besitzt Migjorn ein Zentrum eher ländlichen Charakters. Die Landwirtschaft spielt hier auch heute noch eine große Rolle. Eine Besonderheit sind die rund um den Ort kultivierten Kapernsträucher. Einen Gegensatz dazu bildet der ehemalige Hafen von Campos, Colònia de Sant Jordi: Neben dem sechs Kilometer langen Strand von Es Trenc wurde hier ein Touristenzentrum mit über 3000 Fremdenbetten errichtet. Dass dem wilden Bauen inzwischen Einhalt geboten wurde, bezeugen die Bauruinen an der anderen Seite von Es Trenc in der Siedlung ses Covetes. Ein Gericht verfügte den Abriss der hier neben dem Strand ohne Genehmigung errichteten, halb fertiggestellten Häuser.

Die Küstenlinie des Migjorn reicht von s’Arenal im Westen, das zur Gemeinde Llucmajor gehört, bis nach Portocolom in der Gemeinde Felanitx. Jede Gemeinde der 75.899 Einwohner zählenden Region (Stand: 2007) hat Anteil an der Küste. An dieser wechseln sich flache felsige Abschnitte mit sandigen Buchten ab. Einige Küstenabschnitte, vor allem am Südkap, dem Cap de ses Salines, sind schwer erreichbar. Private Landbesitzer haben hier die Durchfahrt für Fahrzeuge, auch aus Naturschutzgründen, gesperrt.

Palma (Ciutat de Mallorca) [Bearbeiten]

Im Südwesten Mallorcas öffnet sich die große Bucht von Palma, an der die alte Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Mallorca und das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Zentrum der Autonomen Region der Balearen liegt. Palma ist eine römische Gründung aus der Zeit der Inbesitznahme der Insel durch das Römische Reich im Jahre 123 v. Chr. Heute leben in der Stadt 383.107 Menschen (Stand: 2007), das sind fast die Hälfte (47,4 %) der Einwohner Mallorcas. Noch vor einhundert Jahren waren es nur 67.544 Bewohner (Jahr 1910).

Da die Region Palma nur das Stadt- bzw. Gemeindegebiet umfasst, ist sie die flächenmäßig kleinste der Insel, hat aber die höchste Bevölkerungsdichte. Sie grenzt im Westen an die Region Serra de Tramuntana, im Norden an Raiguer, im Nordosten an Plà de Mallorca und im Südosten an Migjorn.

Südlich Mallorcas liegt der Felsinsel-Archipel um Cabrera, heute ein Meer- und Land-Nationalpark, und im Südwesten die Insel Sa Dragonera, die ebenfalls vom Inselrat Mallorcas zu einem Naturschutzgebiet erklärt wurde. Cabrera ist im weiteren Sinne eine südliche Fortsetzung des Migjorn, wird aber durch die Hauptstadt Palma verwaltet. Sa Dragonera bildet den südwestlichsten Ausläufer der Serra de Tramuntana.

Klima [Bearbeiten]

Mallorca genießt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden).

Die kurzen Winter sind bedingt durch die Insellage mild und feucht. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40°C steigen.

Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Das kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können.

Ende Dezember bis in den Januar sind windstille, milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Mallorca (Palma)
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 15 15 18 20 24 28 31 31 28 24 19 16 Ø 22,4
Min. Temperatur (°C) 5 5 6 8 11 15 18 19 17 14 9 6 Ø 11,1
Temperatur (°C) 10,2 10,5 12,2 14,3 16,4 21,3 24,1 24,4 22,5 18,3 14,3 11,6 Ø 16,7
Niederschlag (mm) 27,2 22,2 13,5 20,7 18,4 13,8 4,0 10,1 32,6 44,3 43,1 30,9 Σ 280,8
Sonnenstunden (h/d) 5,0 5,8 6,5 7,6 9,5 10,3 11,4 10,5 7,6 6,0 5,2 4,4 Ø 7,5
Regentage (d) 8,4 7,1 7,6 5,9 4,8 3,2 1,1 2,7 5,8 9,9 9,0 10,7 Σ 76,2
Wassertemperatur (°C) 13,3 13,3 13,3 14,4 16,7 19,4 22,2 24,4 23,3 20,6 17,8 15,5 Ø 17,9
T
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27,2 22,2 13,5 20,7 18,4 13,8 4,0 10,1 32,6 44,3 43,1 30,9
Quelle: Wetter Mallorca Wetterdaten Palma

Flora und Fauna [Bearbeiten]

Frühlingsfelder auf Mallorca

Frühlingsfelder auf Mallorca

Cap de ses Salines (Südkap)

Cap de ses Salines (Südkap)

Wildziegen bei Cala es Matzoc

Wildziegen bei Cala es Matzoc

Mallorca im Hochsommer

Mallorca im Hochsommer

Mallorca im Herbst

Mallorca im Herbst

Winter an der Cala Fornells

Winter an der Cala Fornells

Mallorca besitzt eine reiche Flora aus über 1500 Arten. Die Fauna ist weniger artenreich und umfasst nur wenige Säugetier-, jedoch sehr viele Vogel-Arten. Die einzigen wildlebenden größeren Säugetiere sind verwilderte Hausziegen in den Bergen der Serra de Tramuntana und der Serra de Llevant. Bemerkenswert sind der endemische Balearen-Sturmtaucher (Puffinus mauretanicus), Purpur- und Seidenreiher, Zwergrohrdommel, Mönchsgeier sowie der Rosa-Flamingo. Darüber hinaus gibt es Reptilien und Amphibien, darunter die erst Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wiederentdeckte, endemische Mallorca-Geburtshelferkröte.

Naturschutzgebiete [Bearbeiten]

Land-/Meeresnationalpark
  • Parc nacional maritim-terrestre de l’Arxipèlag de Cabrera
Naturreservate
  • Parc natural de s’Albufera de Mallorca
  • Parc natural de Mondragó
  • Parc natural de sa Dragonera
  • Parc natural de la península de Llevant
  • Reserva natural especial de s’Albufereta
Naturdenkmale
  • Monument natural de ses Fonts Ufanes (Fläche: 50,2 ha)
  • Monument natural dels torrents de Pareis, del Gorg Blau i de Lluc (Fläche: 445,81 ha)

Im März 2007 erklärte die Regierung der Balearen in einem Raumordnungsplan der natürlichen Ressourcen (PORN) weitere fast 62.000 Hektar der Serra de Tramuntana zum Paraje Natural. Die Bezeichnung ist jedoch international nicht anerkannt, was Naturschutzorganisationen monierten. Kritisiert wurde auch, dass die Gemeinden Antratx und Calvià komplett von den Schutzauflagen ausgenommen wurden. Das Projekt unterteilt die Serra de Tramuntana in Zonen mit unterschiedlich strengen Schutzvorschriften.

Geschützte Gebiete nach dem Naturraumgesetz [Bearbeiten]

Das Naturraumgesetz (ANEI / ARIP) bestimmt Maßnahmen zum Schutz des Bodens vor Verbauung.

  • Area Natural Barrancs de Son Gual i Xorrigo
  • Area Natural Serra de Tramuntana
  • Area Natural Bonany
  • Area Natural Cala Mesquida–Cala Agulla
  • Area Natural Cales de Manacor
  • Area Natural Sa Canova
  • Area Natural Cap de Ses Salines
  • Area Natural Cap Andritxol
  • Area Natural Cap des Llamp
  • Area Natural Cap de Cala Figuera-Refeubeig
  • Area Natural Cap Enderrocat
  • Area Natural Es Carnatge des Coll d’en Rabassa
  • Area Natural Puig de sa Consolació
  • Area Natural Cap Vermell
  • Area Natural Sa Dragonera
  • Area Natural S’Albufereta
  • Area Natural Es Fangar
  • Area Natural Dunes de Son Real
  • Area Natural Garriga de Son Caulelles
  • Area Natural S’Heretat
  • Area Natural Massís de Randa
  • Area Natural Marina de Llucmajor
  • Area Natural Muntanyes d’Artà
  • Area Natural Platja de Mitjorn de Tramuntana
  • Area Natural Puig de Sant Martí
  • Area Natural Puíg de María
  • Area Natural Puig de Sant Miquel
  • Area Natural Puig de Ses Donardes
  • Area Natural Puig de Son Seguí
  • Area Natural Punta de n’Amer
  • Area Natural Puig Segué
  • Area Natural Sa Punta Manresa
  • Area Natural Sa Punta de Capdepera
  • Area Natural Punta Prima
  • Area Natural Es Saluet
  • Area Natural Sant Salvador-Santuery
  • Area Natural Santa Magdalena
  • Area Natural Serra de Son Fe
  • Area Natural Torrent de Canyamel
  • Area Natural Son Nofre
  • Area Natural Torrent de Na Borges
  • Area Natural Es Trenc-Salobrar de Campos
  • Area Natural La Victòria

Geologie [Bearbeiten]

Mallorca gehört geologisch wie die anderen Baleareninseln zum Andalusischen Faltengebirge, auch Cordillera Bética genannt. Dieses Alpen entstandene Massiv besteht aus Gesteinsmaterialien, die während des Erdmittelalters als Sedimente im Tethys-Meer abgelagert worden waren. Wegen dieser marinen Entstehung ist das Gestein kalkreich und enthält auch Fossilien. Tektonische Bewegungen führten zu unterschiedlichen Hebungs- und Senkungszonen im jüngeren Tertiär, weshalb beim gegenwärtigen Meeresspiegelstand die Verbindung zum Festland abgerissen ist. Die auf ganz Mallorca überwiegenden Kalkgesteine sind teilweise leicht wasserlöslich, was zur Verkarstung führte und im Bereich der Felsküsten starke Auskolkungen und Lösungsverwitterungsformen ergab.

Gebirge, Täler, Gewässer [Bearbeiten]

Zwei Gebirgszüge rahmen die Insel ein, die weniger spektakulären Serres de Llevant im Osten und die bekannte, über weite Strecken nicht besiedelte Serra de Tramuntana im Nordwesten, in der die höchsten Berge der Insel, darunter zehn mit über 1000 Meter über Meereshöhe, liegen. In den Serres de Llevant befinden sich hingegen nur drei Gipfel über 500 Meter. Diese Höhe erreicht außerhalb der beiden Gebirgsketten nur der Puig de Randa mit 540 Meter im Es Plà in der Mitte der Insel.[2]

Steilwand in der Serra de Tramuntana

Steilwand in der Serra de Tramuntana

Die höchsten Berge
  • Puig Major (1445 Meter)
  • Puig de Massanella (1365 Meter)
  • Tossals Verds (1115 Meter)
  • Puig Tomir (1103 Meter)
  • Puig de l’Ofre (1098 Meter)
  • Serra d’Alfàbia (1068 Meter)
  • Puig des Teix (1062 Meter)
  • Puig de n’Ali (1035 Meter)
  • Puig de Galatzó (1027 Meter)
  • Puig Roig (1002 Meter)

In der Serra de Tramuntana befinden sich auch der bekannte Canyon des Torrent de Pareis und die beiden Trinkwasser-Speicherseen Embassament de Cúber und Embassament des Gorg Blau. Die Stauseen sichern vor allem die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt Palma.

Flüsse und natürliche Seen besitzt Mallorca nicht. Die oftmals starken Regenfälle nehmen die vielen Torrents (Sturzbäche) auf, die das Wasser ins Meer ableiten. In Trockenzeiten bleiben in den Torrents Brackwasserseen zurück, die vielen Insektenarten Lebensraum bieten. Die meisten Sumpfgebiete Mallorcas wurden in der Vergangenheit trocken gelegt. Zwei Ausnahmen bilden die heute unter Naturschutz stehenden S’Albufera und S’Albufereta in der Gemeinde Alcúdia.

Bevölkerung [Bearbeiten]

Einwohner [Bearbeiten]

Mallorca hat 813.729 gemeldete Einwohner (Stand: 2007), davon leben 383.107 in der Hauptstadt Palma. Die nächstgrößeren Gemeinden sind Calvià (47.934), Manacor (37.963), Llucmajor (33.222), Marratxi (31.120), Inca (28.306), Felanitx (17.443), Alcúdia (17.435), Pollença (16.570) und Sóller (13.194). Der Ausländeranteil an der Bevölkerung betrug im Jahr 2006 mit 129.403 Personen etwa 16,4 %, wovon 55.073 (7,0 % der Gesamtbevölkerung) EU-Bürger sind. Neben 21.953 Deutschen (2,78 %) waren 12.281 Briten (1,55 %), 6.969 Italiener (0,88 %) und 6.228 Franzosen (0,79 %) auf der Insel gemeldet. Größere Zuwanderergruppen aus außereuropäischen Ländern stammen aus Marokko, Argentinien und Ecuador. Die einheimische Bevölkerung wird Mallorquiner genannt.

Sprachen [Bearbeiten]

Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf der Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt. Seit 1983 ist Katalanisch gleichberechtigte Amtssprache und mittlerweile sogar erste Sprache vor dem kastilischen Spanisch. In den touristischen Zentren der Insel wird größtenteils auch Deutsch gesprochen. Einige Gemeinden weisen mittlerweile auch einen hohen Anteil fremdsprachiger Einwohner auf. Die Gemeinden mit dem größten Anteil deutscher Einwanderer (gemeldeter Residenten) an der Gesamtbevölkerung sind Capdepera (14,7 %), Sant Llorenç des Cardassar (14,0 %), Andratx (11,9 %), Estellencs (10,8 %), Santanyí (9,4 %) und Deià (9,3 %).

Siehe auch: Sprachen auf Mallorca.

Verwaltung [Bearbeiten]

Gemeinden auf Mallorca

Gemeinden auf Mallorca

Mallorca gehört zum Autonomiegebiet der Balearen (entspricht etwa einem Bundesland). Das Autonomiegebiet wird von dessen Hauptstadt Palma aus vom Govern Balear regiert. Mallorca stellt zudem neben Menorca und Ibiza einen der drei Inselräte (Consell Insular). Die sechs Landschaftszonen Mallorcas bilden, mit Ausnahme der Stadtgemeinde Palma, keine Verwaltungseinheiten. Deren Grenzen stimmen aber mit den Gemeindegrenzen überein, wobei mehrere Gemeinden eine Landschaftszone bilden. Politisch ist die Insel in 53 Gemeinden mit Verwaltungssitz (municipis) gegliedert.

Gemeinden [Bearbeiten]

Alaró • Alcúdia • Algaida • Andratx • Ariany • Artà • Banyalbufar • Binissalem • Búger • Bunyola • Calvià • Campanet • Campos • Capdepera • Consell • Costitx • Deià • Escorca • Esporles • Estellencs • Felanitx • Fornalutx • Inca • Lloret de Vistalegre • Lloseta • Llubí • Llucmajor • Manacor • Mancor de la Vall • Maria de la Salut • Marratxí • Montuïri • Muro • Palma • Petra • Pollença • Porreres • Puigpunyent • Santa Eugènia • Santa Margalida • Santa Maria del Camí • Santanyí • Sant Joan • Sant Llorenç des Cardassar • Sa Pobla • Selva • Sencelles • Ses Salines • Sineu • Sóller • Son Servera • Valldemossa • Vilafranca de Bonany

Sonstige Orte/Ortsteile [Bearbeiten]

s’Arenal • Cala Bona • Cala d’Or • Cala Figuera • Cala Llombards • Cala Millor • Cala Rajada • Cala Santanyí • Cales de Mallorca • Can Picafort • Costa de Canyamel • Colònia de Sant Jordi • Colònia de Sant Pere • es Llombards • Magaluf • OrientPalma Nova • Peguera • Portocolom • Porto Cristo • Portopetro • Port de Pollença • Randa • Sa Calobra • Sa Coma • Santa Ponça • Son Serra de Marina • sa RàpitaSon CarrióSon Macià

Geschichte [Bearbeiten]

Frühgeschichte [Bearbeiten]

Bis vor nicht allzu langer Zeit war das Meer der wichtigste Kommunikationsweg. Daher waren die ersten Bewohner Mallorcas in der Jungsteinzeit Völker aus dem Raum des mare internum, des Mittelmeeres. Man nimmt an, dass die ersten Menschen vor ungefähr 4.000 Jahren v. Chr. von der Iberischen Halbinsel oder dem heutigen Südfrankreich aus die Inseln der Balearen besiedelten. Sie ließen sich in den zahlreichen natürlichen Höhlen an den Küsten nieder. Andere Quellen gehen auch von einer früheren Besiedlung ab etwa 6.500 v. Chr. aus. Belegt sind erste menschliche Fundstücke wie Feuersteinspitzen, Knochensplitter und menschliche Überreste allerdings erst für den Zeitraum von 4000 bis 2000 v. Chr., gefunden in Ablagerungen der Höhlen von Muleta (Sóller) und Son Matge (Valldemossa). Man bezeichnet diesen Zeitraum auf Mallorca auch als Vorkeramische Zeit oder Archaikum.

Aus der Zeit der Vor-Talayotkultur ab 2000 v. Chr. werden die Fundgegenstände umfangreicher. Neben kleinen bearbeiteten Gegenständen aus Stein und Knochen bezeugen einfache und dekorierte Keramik sowie verschiedene Kupfer- und Bronzeutensilien eine Höherentwicklung der Kultur. Die Menschen scheinen zwar noch in Höhlen gelebt zu haben, die aber nun zum Teil auch künstlich angelegt wurden (sa Marineta, Hospitalet Vell), zumeist aber Begräbniszwecken dienten (Cova de Homonet auf Son Ribot, Mitjà de les Beies). Erst zwischen 1500 und 1300 v. Chr. wurden dickwandige Steinbauten mit hufeisenförmigem Grundriss, die Navetes, erbaut. Diese umgedrehten Schiffen ähnelnde Bauform ist die erste in Zyklopentechnik (Bautechnik mit sehr großen Steinquadern), einer in der Jungsteinzeit im gesamten Mittelmeer weit verbreiteten Bauweise. Da die Zyklopentechnik zuerst im östlichen Mittelmeerraum auftrat, nehmen einige Forscher für Mallorca deren Einführung durch Immigranten aus Korsika, Sardinien oder Malta an.

Talayotikum [Bearbeiten]

Talayot-Siedlung auf Mallorca

Talayot-Siedlung auf Mallorca

Die Talayots sind die charakteristischsten Zyklopen-Bauten Mallorcas. Das Wort Talayot ist abgeleitet von dem katalanischen Talaia für Beobachtungs- und Wachturm und gab dem gesamten Kulturzeitraum von 1300 v. Chr. bis zur Romanisierung ab 123 v. Chr. den Namem Talayotikum. Es ist die nach einer Bauform benannte balearische Variante der Bronze- und Eisenzeit. Talayots sind Türme auf rundem oder quadratischem Grundriss mit Innenraum, manchmal mit einer Mittelsäule oder verschiedenen Stockwerken. Ihr Zweck ist bis heute nicht geklärt. Es wird vermutet, dass sie als Verteidigungs- oder Beobachtungstürme, Begräbnisstätten oder Wohnräume des Stammesoberhauptes genutzt wurden. Das Talayotikum wird in vier Abschnitte unterteilt. Ab 1000 v. Chr. (Talayotikum II) erhielten die zuvor einzeln stehenden Türme ummauerte Einfriedungen und die Verbreitung von Bronzewaffen nahm zu. Mit Beginn der Eisenzeit ab 800 v. Chr. (Talayotikum III) erscheinen neue Bauformen im Inneren der Siedlungen (Hypostylos-Säle). Es bildete sich ein Stierkult aus und Feuerbestattungen wurden eingeführt.

Um das Jahr 654 v. Chr. gründeten die Karthager ihre Handelsniederlassung Ebusim (Ibes, griechisch: Ebusos, römisch: Ebusus) auf Ibiza. Nach vorangegangenen vereinzelten Kontakten mit phönizischen und griechischen Händlern kamen die Balearischen Inseln damit in den Machtbereich der aufstrebenden phönizischen Kolonie an der nordafrikanischen Küste nahe dem heutigen Tunis. Mit der damit verbundenen Öffnung nach außen nahm ab 500 v. Chr. (Talayotikum IV) der Einfluss anderer mediterraner Kulturen auf Mallorca zu, was sich zum Beispiel in der Nachbildung punischer und römischer Keramikformen äußerte. Durch die Verbindung mit Karthago (Karchedon) wurden die Balearen in die drei punischen Kriege zwischen 264 und 146 v. Chr. gegen Rom hineingezogen. Im Heer der Karthager kämpften balearische Söldner, die von den Inseln rekrutierten Els Foners Balears (Steinschleuderer). Die Krieger müssen ihrer Kampftechnik wegen so bekannt gewesen sein, dass sich der Name Balearen (im Altertum Balearides) , abgeleitet vom griechischen Wort ballein (werfen) für Steinschleuderer, bis heute für die Inselgruppe erhalten hat. Der vordem gebräuchliche Name Gymnesische Inseln (Gymnesiae) ist fast völlig in Vergessenheit geraten.

Altertum [Bearbeiten]

Nach dem Untergang Karthagos durch die Niederlage gegen Rom im dritten punischen Krieg (149 bis 146 v. Chr.) entstand auf Mallorca ein Machtvakuum, das durch die Bewohner der Insel für Piratenüberfälle, auch auf römische Schiffe, genutzt wurde. Dies beendete das erstarkende Römische Reich mit der Besetzung der Insel im Jahre 123 v. Chr. unter dem Kommando des Konsuls Quintus Caecilius Metellus (auch: Cecili Metel), der danach den Zusatznamen Balearicus erhielt. Mit römischen Siedlern wurden im Jahre 122 v. Chr. die Stadt Palmaria Palmensis (Palma) im Süden und um 70 v. Chr. die Stadt Pollentia (auch geschrieben: Pol·lèntia) beim heutigen Alcúdia im Norden gegründet. Insgesamt sollen nach der Eroberung Mallorcas etwa 3000 Neusiedler, meist aus der ab dem Jahre 206 v. Chr. römischen Provinz Hispania, auf die Insel gekommen sein.

Ruinen von Pollentia (Alcúdia)

Ruinen von Pollentia (Alcúdia)

Antikes Theater von Pollentia

Antikes Theater von Pollentia

Römische Brücke (Pollença)

Römische Brücke (Pollença)

Durch Vermischung der Römer mit der iberischen Urbevölkerung und Einführung des Lateinischen als Verwaltungssprache wurde Mallorca im Laufe der nächsten hundert Jahre romanisiert. Neben der ebenfalls vom spanischen Festland erfolgten Christianisierung zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert n. Chr. ist die Übernahme der Sprache der nachhaltigste Einfluss der Herrschaftszeit Roms, der bis heute in Form der katalanischen Sprache nachwirkt. Selbst der Inselname ist abgeleitet von der römischen Bezeichnung Insula Maior oder Maiorica für die „große“ Balearen-Insel, im Gegensatz zu Insula Minor für das „kleine“ Menorca. Der vorher auch gebräuchliche Name Columba für Mallorca hat sich nicht erhalten.

Unter der 588 Jahre währenden römischen Herrschaft erlebte Mallorca eine erste Blütezeit. Grund scheint die zentrale Lage im westlichen Mittelmeer gewesen zu sein. Nach der römischen Eroberung der nordafrikanischen Provinzen lag die Insel bis zur Völkerwanderung weit entfernt von den umkämpften Randprovinzen des Reiches. Auf Mallorca verloren die befestigten Talayot-Dörfer an Bedeutung. Die Neugründungen, darunter auch Sinium (wahrscheinlich Sineu) und Cunium nahe Manacor, wurden nach römischem Muster angelegt, mit allen Annehmlichkeiten der einziehenden Zivilisation wie Wasser- und Abwasserleitungen, Bädern, Theatern, Einkaufsstraßen und öffentlichen Plätzen. Pollentia war vor Palma die bedeutendste Stadt der Insel. Die Ruinen der ehemaligen Hauptstadt bei Alcúdia sind heute freigelegt und können besichtigt werden. Im immer wieder überbauten Palma sind hingegen kaum römische Spuren erhalten. Haupterwerbsquellen in römischer Zeit waren Landwirtschaft, Handel und Handwerk, hauptsächliche Handelsgüter Weizen, Wein und Olivenöl.

Nach der Reichsteilung im Jahre 395 n. Chr. gehörte Mallorca mit den Balearen zum Weströmischen Reich, das unter dem Druck der germanischen Völkerwanderung langsam zerfiel. Schon 426 n. Chr. plünderten und zerstörten die Vandalen unter ihrem König Geiserich das mallorquinische Pollentia. Die germanischen Vandalen (auch: Wandalen) hatten ab 409 n. Chr. neben den nichtgermanischen Alanen im Süden Spaniens, dem heutigen Andalusien, ein Reich gegründet, nachdem sie von den den Hunnen ausweichenden Goten 375 v. Chr. aus ihren angestammten Siedlungsgebieten an Oder und Theiß gedrängt zwischenzeitlich plündernd durch Gallien gezogen waren. Im Jahre 429 n. Chr. setzten die etwa 80.000 Menschen zählenden Vandalen und Alanen nach Afrika über und eroberten 439 n. Chr. die Kornkammer des Weströmischen Reiches, die Provinz Africa Proconsularis mit der Hauptstadt Karthago. Dabei fiel ihnen im Hafen von Karthago auch die römische Flotte in die Hände, mit deren Hilfe die Vandalen 455 n. Chr. Rom besetzen und plündern sowie die Inseln des westlichen Mittelmeeres erobern konnten. Mallorca kam so 465 n. Chr. an das nun von Karthago aus regierte Vandalenreich.

Die Herrschaft der Vandalen über die Balearen ist gekennzeichnet durch mehrfache Katholikenverfolgungen. Die Vandalen waren zwar auch Christen, aber arianischer Glaubensrichtung, während sich auf den Balearen innerhalb des Weströmischen Reiches der katholische Zweig der christlichen Religion ausgebreitet hatte. Im Jahre 484 unter König Hunerich wurde im Vandalenreich sogar ein Dekret erlassen, das den Übertritt aller Katholiken zum Arianismus verlangte. Erst König Hilderich erlaubte 523 den Katholizismus, wurde aber 530 durch Gelimer gestürzt, unter dessen Königsherrschaft erneut Repressalien gegen die katholischen Christen zu verzeichnen waren. Diese endeten erst mit der Zerstörung des Vandalenreiches in Nordafrika im Jahre 534 durch das Oströmische Reich. Kulturell haben die Vandalen auf Mallorca keine Spuren hinterlassen. Auch eine Vermischung der germanischen Herrscher mit der alteingesessenen Bevölkerung fand nicht statt. Dazu waren wohl Kultur und Glaube zu unterschiedlich und die auf den Inseln siedelnden Vandalen zu gering an Volkszahl.

Mittelalter [Bearbeiten]

Nachdem das von Konstantinopel, dem vormaligen Byzanz (griechisch Byzantion, lateinisch Byzantium), regierte Oströmische Reich nach einer militärischen Niederlage gegen die Vandalen 468 im Jahre 474 die Herrschaft des Vandalenreiches über die westlichen Mittelmeerinseln vertraglich anerkannt hatte, nutzte der byzantinische Kaiser Justinian I. die Thronstreitigkeiten in Karthago, die Stadt durch seinen Feldherrn Belisar im Jahre 533 zu besetzen. Die angedachte Inthronisierung des in seiner Regierungszeit mit dem Oströmischen Reich verbündeten Königs Hilderich konnte nicht erfolgen, da dieser im September des Jahres 533, nach der Landung Belisars in Afrika und der für Ostrom siegreichen Schlacht bei Ad Decimum südlich Karthagos, durch König Gelimer hingerichtet worden war. So entschied man sich 534 nach der Kapitulation Gelimers in Tricamarum (Numidien) das Vandalenreich in Gänze dem Oströmischen Reich einzuverleiben. Dadurch kam Mallorca für die nächsten rund 200 Jahre unter byzantinische Oberhoheit.

Zunächst zur Provinz Sardinien, dann zur Provinz Mauretanien II des Oströmischen bzw. Byzantinischen Reich gehörig bewirkte die westliche Randlage innerhalb des Reiches eine gewisse Unabhängigkeit und Eigenständigkeit der Balearischen Inseln. Diese verstärkte sich umso mehr, als Byzanz zunehmend gräzisiert und von außen bedroht wurde. Die Einführung des Griechischen als Verwaltungssprache des Reiches durch Kaiser Herakleios (Regierungszeit 610 bis 641) hatte auf die Balearen keine sprachlichen Auswirkungen. Der katholische Glaube der Insulaner konnte sich wieder frei entfalten und Mallorca und die anderen Inseln wurden im 7. Jahrhundert Zufluchtsort von im Mittelmeerraum durch die arabische Expansion und der mit ihr verbundenen Ausbreitung des Islam vertriebener Christen.

Arabische Eroberer kamen erstmals im Jahre 707 nach Mallorca, konnten sich jedoch nicht festsetzen. Nach weitgehender Unabhängigkeit von Byzanz ab Mitte des 8. Jahrhunderts übte das Frankenreich von 754 bis 798 eine Art Schutzherrschaft über die Balearischen Inseln aus. Noch 799 verteidigten fränkische Truppen die Inseln vor arabischen Überfällen. Im Jahre 813 schützte der Graf von Apulien, Gefolgsmann König Bernhards von Italien (ein Enkel des fränkischen Kaisers Karls des Großen), die Balearen vor einem weiteren Beutezug der muslimischen Araber, wobei er 500 christliche Geiseln aus deren Gewalt befreite. Danach bestand ein Nichtangriffspakt zwischen Muslimen und den Inselbewohnern der Balearen, den diese jedoch nicht einhielten. Nach Angriffen auf muslimische Schiffe, bei denen die Mallorquiner reiche Beute machten, schickte 848 der Emir von Córdoba, Abd ar-Rahman II., eine Strafexpedition auf die Balearen. Nach hohen Verlusten auf Seiten der Insulaner waren diese bereit, gegen Erhalt ihrer Unabhängigkeit den Nichtangriffspakt einzuhalten und dem Emir einen geforderten Tribut zu zahlen.

Im Jahre 859 wurden die Balearen von einer Flotte der Wikinger angelaufen und geplündert, die Raubzüge entlang der iberischen Atlantik- und Mittelmeerküste durchführten. Von Murcia kommend landeten sie nacheinander auf Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca. Im Gegensatz zu späteren Fahrten der Normannen ins Mittelmeer hatten die Wikinger aber nicht vor, dauerhafte Besitzungen zu erobern.

Nach mehr als 50 Jahren Waffenstillstand wurden die Balearischen Inseln dann doch dem muslimischen Machtbereich eingegliedert. Der General El Jaulani eroberte im Jahre 902 die strategisch interessanten Inseln für das Emirat von Córdoba und wurde erster islamischer Statthalter von Mallorca in der nun Medina Mayurka genannten Stadt Palma. Die Mauren und Araber herrschten vom zehnten bis zum dreizehnten Jahrhundert, in dem Mallorca von den Christen wiedererobert wurde. Aus der Araberzeit ist die Errichtung von Trockenmauern (parets seques) zum Bau von Terrassen überliefert, stammen die Bewässerungsgräben und Brunnen, die für die Landwirtschaft gebraucht wurden. Es sind noch heute Ortsnamen erhalten, die auf arabischen oder Berber-Ursprung hinweisen. Im Jahre 1229 dringt Jaume I. von Aragón und Katalonien in Medina Mayurka ein und besiegt die Militärmacht der Mauren, die entweder fliehen oder sich mit den neuen Herren arrangieren mussten.

Kurze Zeit später wird mit dem Bau der Kathedrale begonnen, die nach dem ausdrücklichen Willen des Königs der Jungfrau Maria geweiht ist. Sein Sohn, Jaume II. und König von Mallorca, lässt an vielen Orten Paläste und Residenzen bauen. Jaume III., der Neffe des Königs, kam in der Schlacht von Llucmajor ums Leben, und die Unabhängigkeit dieses schönen Königreiches inmitten des Meeres ging verloren.

Neuzeit [Bearbeiten]

Unter den Katholischen Königen war Mallorca selbständiger Teil der Krone von Aragón und später von Spanien, bis es Anfang des 18. Jahrhunderts seine Selbständigkeit verlor.

Erst mit der Wiedereinführung der Demokratie in Spanien sind die Balearen seit 1983 wieder ein autonomes Territorium, als das Autonomiestatut unterzeichnet wurde. Die Inseln bekamen eine autonome Regierung, und jede Insel einen eigenen administrativen Rat.

Ereignisse [Bearbeiten]

  • um 3.500 v. Chr: Aus dieser Zeit stammen erste prähistorische Spuren.
  • um 1.500 v. Chr: Die Talaiot-Kultur, die balearische Variante der Bronze- und Eisenzeit beginnt. Die Talaiot-Kultur steht in Handelsbeziehungen mit den Phöniziern und Griechen.
  • 123 v. Chr.: Römische Invasion. Caecillius Metellus Balearicus gründet die Städte Pollentia (heute Alcúdia) und Palma (von lateinisch palma, Siegespalme).
  • 465 n. Chr: Die Vandalen erobern die Balearen.
  • 534 n. Chr: Oströmische Truppen erobern Mallorca.
  • 902: Mallorca wird von den Mauren erobert.
  • 1229: Im Rahmen der Reconquista wird Mallorca von den aragonischen Truppen unter Jaume I. erobert.
  • 1276: Jaume II. ruft das Königreich Mallorca aus.
  • 1349: Pere IV. von Aragón vertreibt Jaume III. und in der Folge wird Mallorca aragonische Provinz. Bis zur Autonomie von 1983 wird die Insel vom Festland her regiert.
  • 19. Jahrhundert: Anfang des Tourismus. Berühmt ist der Aufenthalt des polnischen Komponisten Frédéric Chopin und der französischen Schriftstellerin George Sand (Ein Winter auf Mallorca) in Valldemossa.
  • 1936: Im Spanischen Bürgerkrieg fällt Mallorca in den Machtbereich der Falange.
  • 1960er Jahre: Der Massentourismus setzt ein.
  • 1978: Spanien wird parlamentarische Monarchie.
  • 1983: Die Balearen werden autonome Region.

Frühgeschichtliche Ansiedlungen [Bearbeiten]

  • Capocorb Vell (Llucmajor)
  • Ses Talaies de Can Jordi (Santanyí)
  • Poplado Talaiótico de S’Illot (S’Illot)
  • Talaiot de Sa Canova (Ctra. Artà – Colònia de Sant Pere)
  • Ses Païsses (Artà)
  • Necròpoli de Son Real (Can Picafort, Gemeinde Santa Margalida)
  • Poblado Talaiótico de Son Fornés (Montuïri)
  • Novetiforme Alemany (Magaluf/Calvià)

Wirtschaft [Bearbeiten]

Die Mallorquiner erwirtschaften eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Spaniens: 17.000 Euro gegenüber 13.500 Euro im spanischen Durchschnitt. Haupteinkommensquelle ist mit 75 Prozent der Dienstleistungsbereich Tourismus gefolgt von der Bauindustrie mit rund 10 Prozent. Fast drei Viertel der Insel sind landwirtschaftliche Nutzflächen. Die Landwirtschaft stellt 11 Prozent der Arbeitsplätze der Insel, trägt aber nur 2,5 Prozent zum Bruttonationaleinkommen bei.

Daneben sind Bergbau (vor allem Marmorabbau), Leichtindustrie (Leder, Keramik, Imitationsperlen, Glas) sowie Fischerei bedeutende Wirtschaftszweige.

Tourismus [Bearbeiten]

Vergangenheit und Gegenwart

Vergangenheit und Gegenwart

Der Tourismus bildet das Rückgrat der balearischen wie auch der mallorquinischen Wirtschaft. 1960 besuchten rund 360.000 Besucher die Insel, 1970 waren es bereits mehr als 2 Millionen. Im Jahr 2007 kamen rund 9,91 Millionen Touristen, von denen etwa 35,8 % (3,548 Millionen) Deutsche, 23,2 % (2,3 Millionen) Briten und 21,6 % (2,14 Millionen) Festlandsspanier waren. Damit liegt die Insel deutlich vor der zweitwichtigsten Touristenregion Spaniens, Katalonien. Schweizer und Österreicher bildeten mit 2,3 % (230.700) bzw. 1,5 % (146.564) ebenfalls keinen geringen Anteil an den Touristen auf Mallorca.[3]

Der Flughafen Son Sant Joan fertigte 2007 rund 23 Millionen Fluggäste ab, wovon 9,9 Millionen auf die touristischen Besucher der Insel entfallen. Damit reisten gut 98 % der Mallorca-Touristen mit dem Flugzeug an, nur 203.000 kamen per Schiff auf die Insel. Insgesamt stehen den Gästen rund 286.400 gemeldete Hotelbetten in 1.600 Hotelanlagen zur Verfügung [4] (die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Betten wird nach Schätzungen mit rund 100.000 angenommen).

Die Mehrzahl der Touristen stammt aus Deutschland und Großbritannien. Geradezu zum Symbol für den deutschen Massentourismus, der jedoch weite Teile der Insel nicht berührt, ist der Ort S’Arenal geworden. Für den englischen Tourismus hat Magaluf eine ähnliche Bedeutung. Es gibt aber auch eine nicht geringe Zahl von Individualtouristen, die etwa in der Serra de Tramuntana wandern oder Rad fahren und etwa 35.000 ausländische Residenten, die sich auf Mallorca niedergelassen haben und sich zum Teil auch in die dortige Gesellschaft integrieren.

Panorama der Bucht Cala Mandia nahe Porto Cristo im Osten der Insel

Beispiel des Tourismus in der Sommersaison (2008): Panorama der Bucht Cala Mandia nahe Porto Cristo im Osten der Insel

Siehe auch [Bearbeiten]

Massentourismus (Can Picafort)

Massentourismus (Can Picafort)
Kleine Bucht (Cala Gat)

Kleine Bucht (Cala Gat)
Platja de Palma im Winter

Platja de Palma im Winter
  • Glas auf Mallorca, Schienenverkehr auf Mallorca,
  • Agrarprodukte auf Mallorca, Ökologische Landwirtschaft auf Mallorca,
  • Mallorquinische Imitationsperlen

Medien [Bearbeiten]

Radio [Bearbeiten]

  • IB 3
  • Europa FM 102.6
  • Radio Mallorca Ser
  • Radio Popular Cope
  • Última Hora Radio
  • Radio Nacional de España
  • Onda Cero
  • Radio Jove
  • Radio Balear
  • Radio gaggi
  • Mallorca 95,8 Das Inselradio (deutsch)
  • Maxima.FM
  • Flaix FM

Fernsehsender [Bearbeiten]

  • IB 3
  • T.V.E. Balear
  • M-7
  • Canal 4
  • TV 3

Kultur [Bearbeiten]

Lange vor den Stränden haben sich die Besucher der Insel der Ruhe, wie sie Rubén Darío nannte, für die zahlreichen Denkmäler, bedeutenden Gebäude, Museen, Kunstgalerien und die Literatur Mallorcas interessiert. Aber nicht nur die Monumente und Sehenswürdigkeiten von Palma – die Kathedrale, das Schloss von Bellver, der Palacio Real, die Lonja, das Gran Hotel, das Museo de Mallorca, Patrizierhäuser wie Can Vivot, Can Oleza, Casal Solleric und etwa zwanzig Galerien für moderne Kunst-, sondern auch die Klöster, die Verteidigungstürme, Kirchen, Rathäuser und Museen der 52 anderen Städte Mallorcas bilden den architektonischen und künstlerischen Reichtum Mallorcas.

Die jährlich sich wiederholende Spielzeit der Oper, die Abonnementskonzerte des Sinfonieorchesters Ciutat de Palma oder das Programm Un invierno en Mallorca bereichern das kulturelle Leben in den Wintermonaten, und im Sommer sind es die Festivals für klassische Musik im Freien oder die Konzerte für moderne Musik, Jazz sowie Ballett-und Theateraufführungen.

Die öffentlichen Stiftungen tragen ihren Teil bei, Kunst zu verbreiten und sich an ihr zu erfreuen. Die Stiftungen Pilar und Joan Miró, la Caixa, Sa Nostra und March erweitern das Angebot an Ausstellungen, die regelmäßig in den staatlichen Ausstellungszentren Sa Llotja, Casal Solleric, Ses Voltes, Bellas Artes oder Casa de Cultura besichtigt werden können.

Die literarischen und pädagogischen Zyklen, die von oder Universität der Balearen zusammen mit privaten Institutionen durchgeführt werden, finden in den komfortablen und technisch gut ausgerüsteten Veranstaltungssälen in und außerhalb der Hauptstadt statt.

Sport und Freizeit [Bearbeiten]

Als Insel ist Mallorca prädestiniert für Wassersport aller Art. Es gibt zahlreiche Segel-, Kanu-, Tauch-, Schwimm- und Wasserskikurse. Im Gebirge der Serra de Tramuntana werden unterschiedlichste Alpinsportarten ausgeübt, vor allem Bergwandern (Trekking), Mountainbiken und Klettern. Aufgrund des günstigen Klimas und der abwechslungsreichen Topographie ist der Radsport im Winter nicht nur bei Profi-, sondern zunehmend auch bei ambitionierten Hobbysportlern verbreitet.

Auf Mallorca gibt es 18 Golfclubs die meisten davon gehören zum Robinson Club, der hauptsächlich von Deutschen besucht wird. Auf zwei Pferderennbahnen in Palma und Manacor werden an den Wochenenden Trabrennen ausgetragen. Palma verfügt über fünf Sportzentren und städtische Schwimmbäder wie das von Son Hugo, das aus Anlass der Universiade Palma 1999 eingeweiht wurde. Der Fußballclub Real Mallorca spielt in seinem Stadion Son Moix alle vierzehn Tage.

Als eine der intensivsten Ferien- und Freizeitregionen Europas bietet Mallorca beinahe alle klimabedingt möglichen In- und Outdoorsportarten an.

Häfen [Bearbeiten]

Hafen von Cala Figuera (Migjorn)

Hafen von Cala Figuera (Migjorn)

Mallorca verfügt über Insgesamt 43 Hafenanlagen mit 14.280 Liegeplätzen.

  • Cala d’Or (Yachthafen)
  • Cala Figuera (Fischereihafen, Yachthafen)
  • Can Picafort (Yachthafen)
  • Cala Rajada (Fischereihafen)
  • Colònia de Sant Jordi (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Colònia de Sant Pere (Fischereihafen)
  • Palma (Seehafen, Yachthafen, Fischereihafen)
  • Portals Nous / Puerto Portals (Yachthafen)
  • Portocristo (Fischereihafen)
  • Portocolom (Fischereihafen)
  • Port d’Andratx (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Port d’Alcúdia (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Port de Pollença (Yachthafen, Fischereihafen)
  • Port de Sóller (Yachthafen, Fischereihafen)
  • S’Arenal (Yachthafen)
  • Cala Major (Sporthafen)
  • Portopetro (Yachthafen, Fischereihafen)

Klöster und Einsiedeleien [Bearbeiten]

Santuari de Lluc

Santuari de Lluc

  • Santuari de Cura (Puig de Randa, Algaida, in 540 m Höhe)
  • Santuari de Montision (Porreres, in 263 m Höhe)
  • Ermita de Sant Miquel (Montuiri, in 246 m Höhe)
  • Ermita de Bonany (Petra, in 317 m Höhe)
  • Santuari de Sant Salvador (Felanitx, in 510 m Höhe) – Das 1342 gegründete Kloster auf dem 509 m hohem Puig de Sant Salvador, 2 km von Felanitx entfernt, wurde 1617 um die Klosterkirche erweitert. Eine Marienstatue aus dem 13. Jahrhundert befindet sich in der als Wallfahrtsort bekannten Kirche.
  • Ermita de Betlem (Artà)
  • Ermita de la Victòria (bei Alcúdia, in 400 m Höhe)
  • Santuari des Puig de Maria (Pollença, in 333 m Höhe)
  • Santuari de Lluc (Escorca/Lluc in 550 m Höhe)
  • Ermita de Santa Magdalena (Inca, in 304 m Höhe)
  • Ermita de la Trinitat (Valldemossa, in 540 m Höhe)
  • Cartoixa de Valldemossa

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Die Infrastrukturen für den Tourismus in fast allen touristischen Zentren der Insel sind stark ausgebaut worden. Reisebüros organisieren Tagesausflüge, bei denen man u.a. die Höhlen von Porto Cristo (Drach-Höhlen) und Artà, die römischen Ruinen von Pollentia in Alcúdia, den Strand von Formentor, die Kartause von Valldemossa, den Hafen von Cala Figuera, die Inseln Dragonera und Cabrera besuchen kann.

Andere Möglichkeiten bieten Aquaparks, Auto-Safaris, Delphinarium, Anlagen mit exotischen Vögeln, historische Gärten, oder der Naturpark S’Albufera in Alcúdia. Das Nachtleben zeigt sich in den touristischen Zentren von Palma und anderen Orten auf Mallorca an ganzen Straßen, wo sich Bars, Pubs und Diskotheken aneinanderreihen. Ein Spielcasino besteht 20 km von Palma entfernt.

Bucht von Sa Calobra

Bucht von Sa Calobra

Der Rote Blitz in Sóller

Der Rote Blitz in Sóller

Das Cap Formentor (Panorama)

Das Cap Formentor (Panorama)

  • Canyon Torrent de Pareis – an der Westküste nördlich Sóller, bei Sa Calobra gelegen
  • Castell de Bellver – Festungsanlage in Palma
  • Castell d’Alaró (Puig de Alaró, ca. 13 Jh., in 825 m Höhe), bei Alaró
  • Castell del Rei (Pollença, ca. 13. Jh., in 476 m Höhe)
  • Castell de Capdepera (Capdepera, 13. Jh.)
  • Castell de Santueri (Felanitx, 14. Jh., in 320 m Höhe)
  • Cap de Formentor – das Nordkap
  • Coves d’Artà – Höhle in der Nähe von Artà
  • Coves del Drac – Tropfsteinhöhle mit großem unterirdischem See bei Portocristo
  • Coves de Campanet – Höhle im Nordwesten zwischen Inca und Alcúdia
  • Coves dels Hams – Tropfsteinhöhle bei Portocristo
  • Coves de Gènova – Höhle nahe Palma
  • Der Rote Blitz – eine historische Eisenbahn von Palma nach Sóller
  • Es Baluard – Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst Palma
  • La Seu – Kathedrale von Palma
  • Santuari de Lluc Kloster bei Escorca im Nordwesten
  • Planetarium Mallorca in Costitx
  • Ses Païsses – Talayot-Siedlung bei Artà
  • Son Marroig – Herrensitz aus dem 16. Jahrhundert zwischen Deià und Valldemossa
  • Cabrera (Insel) – National Park auf einer vorgelagerten Insel
  • La Granja – Abgelegenes ehem. Weingut, jetzt berühmtes Museum für mallorquinisches Leben in den letzten 2 Jahrhunderten
  • Els Calderers de Sant Joan – Herrensitz in der Gemeinde Sant Joan
  • Botanicactus – Botanischer (Kakteen-)Garten in der Nähe von Ses Salines

Siehe auch [Bearbeiten]

  • Strände und Buchten auf Mallorca
  • Liste katalanisch-spanischer Ortsnamen im katalanischen Sprachgebiet
  • Mallorquinischer Tsunami 2003
  • Mallorca – Suche nach dem Paradies Fernsehserie

Literatur [Bearbeiten]

  • Zwischen 1869 und 1891 erschien bei Brockhaus in Leipzig ein neunbändiges Monumentalwerk des berühmten Reisenden Erzherzog Ludwig Salvator, es ist heute noch ein zuverlässiges und genaues Zeugnis der Zeit. Titel: Die Balearen in Wort und Bild.
  • KAISER, C. (2001): Angebots- und Nachfragestruktur eines massentouristisch geprägten Urlaubsortes an der Ostküste Mallorca. In: Hallesches Jahrbuch der Geowissenschaften. Band 23, Halle (Saale).
  • SCHMITT, T. (1999): Ökologische Landschaftsanalyse und -bewertung in ausgewählten Raumeinheiten Mallorcas als Grundlage einer umweltverträglichen Tourismusentwicklung, Stuttgart.
  • SCHMITT, T. (2000): „Qualitätstourismus“ – eine umweltverträgliche Alternative der touristischen Entwicklung auf Mallorca? In: Geographische Zeitschrift, 88, 2000/1, Wiesbaden-Stuttgart.
  • SCHMITT, T. (2002): Mallorca- vom Quantitäts- zum Qualitätstourismus. Eine Entwicklung zu mehr Umweltverträglichkeit? In: HGG Journal 17, Heidelberg, S. 107–124.
  • SCHÜRGERS, P. (2005): Lokale Tourismus-Systeme Mallorcas, in: Düsseldorfer Geographische Schriften, Heft 40, Düsseldorf.

Einzelnachweise

  1. Inselflächen der Balearen
  2. Karte von Mallorca
  3. „Mallorca Magazin – Spezial Berlin“, Juni 2008, Seite 6 (Angaben des Statistischen Jahrbuches)
  4. Stand: März 2006 nach Angaben des Hotelverbandes

Weblinks

  • Commons

    Commons: Mallorca – Bilder, Videos und Audiodateien

  • Wiktionary

    Wiktionary: Mallorca – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen und Grammatik

  • Links zum Thema Mallorca im Open Directory Project
  • Consell de Mallorca – Inselrat/Regierung
  • Karte von Mallorca (Consell de Mallorca)
  • Einwohnerzahlen der Gemeinden und Orte Mallorcas

Übersetzungen

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